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Naturwissenschaftler als Doktorand - Laborexperimentelle Arbeit, Panelstudie über den Zusammenhang zwischen Pollenexposition und der Expression von Entzündungsparametern (m/w)

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Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München widmet sich mit 1.091 Betten und rund 5.000 Mitarbeitern der Krankenversorgung, der Forschung und der Lehre. Jährlich profitieren rund 60.000 Patienten von der stationären und rund 240.000 Patienten von der ambulanten Betreuung. Das Klinikum ist ein Haus der Supra-Maximalversorgung, das das gesamte Spektrum moderner Medizin abdeckt. Seit 2003 ist das Klinikum rechts der Isar eine Anstalt des öffentlichen Rechts des Freistaats Bayern.
Das Institut für Umweltmedizin, Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Laborexperimentelle Doktoranden/innen-Stelle am Institut für Umweltmedizin

zu vergeben.
Thema:
Von der Exposition zur Reaktion: Panelstudie über den Zusammenhang zwischen Pollenexposition und der lokalen und systemischen Expression von Entzündungsparametern
Hintergrund der Studie:
Allergiker berichten während der Pollensaison über starke Schwankungen ihrer allergischen Symptome. Nicht immer ist dabei der von Messstationen ermittelte Pollenflug mit den subjektiv empfundenen Beschwerden vereinbar. Gerade zu Beginn der Pollenflugsaison werden häufig stärkere Beschwerden berichtet als gegen Ende der Saison. Ziel der Studie ist es, zu verstehen, wie die Symptome mit der individuellen Pollenbelastung zusammenhängen, ob sich die Stärke der Immunreaktion mit der Dauer der Pollenbelastung verändert und ob Letztere die bakterielle Flora der Nase und der Haut beeinflusst. Auch Nichtallergiker sind dem jährlichen Pollenflug ausgesetzt. Ihr Einschluss in die Studie soll helfen, die Frage zu klären, ob Pollen das Immunsystem der Nasenschleimhaut bei gesunden Menschen beeinträchtigt, so dass es beispielsweise schlechter in der Lage ist, Schnupfen- oder Grippeviren abzuwehren.
Studienablauf:
Die Studie untersucht die Auswirkung der natürlichen Exposition mit Pollen auf das haut- und nasenschleimhauteigene Mikrobiom sowie auf die nasale und systemische Immunreaktion. Pollenallergiker und gesunde Kontrollprobanden werden über den gesamten Zeitraum eines Jahres hinweg ein Symptomtagebuch führen. Das Immunmonitoring der Probanden/Patienten erfolgt in kurzen Zeitabständen und umfasst die Bestimmung von Entzündungsparametern in Nasensekreten, nasalen Kürettagen, Serum und Vollblut. Die Charakterisierung des Mikrobioms erfolgt aus Abstrichen von Nasenschleimhaut und Haut. Es handelt sich um eine Panelstudie, in der jede/r Proband/in bzw. Patient/in über den Zeitraum eines Jahres hinweg mehrfach zur Probengewinnung einbestellt wird. Im Rahmen der Studie wird zudem eine weitere Patientengruppe unter urbanen Bedingungen sowie auf der Forschungsstation Schneefernerhaus (Zugspitze) untersucht. Ziel hierbei ist es, den Einfluss des Klimawandels auf das Vorkommen von Pollen und allergische Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der Adaptation im Hochgebirge und urbanen Gebieten zu analysieren.
Umfang der Doktorarbeit:
Die Doktorarbeit stellt eine laborexperimentelle Arbeit dar. Die Arbeit beinhaltet die Isolation von Zellen aus Blut, die Charakterisierung der Zellen mittels Durchflusszytometrie sowie die Bestimmung des TZellrepertoires. Zudem erfolgt die Analyse von Zytokinen in Serum und Nasensekret (ELISA, Multiplex). Des Weiteren werden Transkriptomanalysen aus nasalen Kürettagen sowie Untersuchungen des nasalen Mikrobioms und des Hautmikrobioms durchgeführt. Die Betreuung der Arbeit erfolgt durch eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in am Institut für Umweltmedizin.
Ihr Profil:
Sie verfügen über einen Studienabschluss (M.Sc. o. ä.) in einem naturwissenschaftlichen Fach wie Biologie, molekulare Biotechnologie, molekulare Medizin oder Biochemie. Sie haben Erfahrung im Schreiben von wissenschaftlichen Texten und sind sicher im Umgang mit der englischen Sprache. Grundkenntnisse in Immunologie und praktische Erfahrungen in immunologischen Techniken, insbesondere in Durchflusszytometrie und der Handhabung von T-Zellen, sind von Vorteil.
Wir bieten:
  • Fachkundige Betreuung
  • Arbeit in einem interdisziplinären Team an einem Thema von hoher medizinischer Relevanz
  • Arbeit in einem exzellent ausgestatteten, neu eingerichteten Labor
  • Die Möglichkeit zur Teilnahme an nationalen Kongressen zu Allergologie und Immunologie
  • Publikationsorientiertes Arbeiten
  • Betreuung im Rahmen der TUM Medical Graduate School (Technische Universität München) oder der HELENA Graduate School des HelmholtzZentrum münchen
Zeitrahmen:
Juni 2016 – Juni 2019
Die Stelle ist befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir freuen uns über die Zusendung Ihrer aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen im PDF-Format bis spätestens 15.05.2016 an:
Direktionssekretariat
Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann
Direktorin - Institut für Umweltmedizin
z. Hd. Frau Katharina Grimbacher
Neusässer Straße 47
86156 Augsburg
oder per E-Mail an:
umweltmedizin.med@tum.de
While applying for the job please refer on jobvector
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