In vivo Analyse und Entwicklung neuer Ansätze zur Gentherapie von krankheitsassoziierten Mutationen in Photorezeptor-spezifischen Membranproteinen

 LMU München  München
Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Universitäten Deutschlands. Als Teil der Fakultät für Chemie und Pharmazie des LMU Campus Großhadern befassen wir uns im Arbeitskreis „Pharmakologie für Naturwissenschaften“ mit der strukturellen und funktionellen Aufklärung von Membranproteinen und deren Beteiligung an physiologischen und pathophysiologischen Prozessen im Körper.
 
Im Rahmen dieser Untersuchungen ist in unserem Arbeitskreis zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine DOKTORARBEIT zum Thema:                   
 
In vivo Analyse und Entwicklung neuer Ansätze zur Gentherapie von krankheitsassoziierten Mutationen in Photorezeptor-spezifischen Membranproteinen“
 
zu vergeben.
 
Photorezeptoren sind die lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut (Retina) und bestehen aus den für das Tagessehen verantwortlichen Sehzapfen und den Sehstäbchen, die das Nachtsehen vermitteln. Viele Photorezeptor-spezifischen Membranproteine in Sehstäbchen und Sehzapfen sind an der Licht-induzierten Signaltransduktionskaskade beteiligt. Mutationen in diesen Proteinen führen zu verschiedenen retinalen Erkrankungen, die oft mit völliger Blindheit einhergehen. Das Ziel dieser Doktorarbeit ist die molekulare Charakterisierung der pathobiologischen Prozesse, die diesen Krankheiten zu Grunde liegen. Dazu sollen mit Hilfe des viralen Gentransfers die mutierten Membranproteine in die Retina von Mäusen eingebracht und die potenziellen Krankheitsmechanismen anschließend mit einer Reihe verschiedener Techniken untersucht werden. Parallel dazu sollen für individuelle Mutanten innovative gentherapeutsche Ansätze entwickelt werden.
 
 
Ihre Aufgaben umfassen ein sehr breites Spektrum an verschiedenen molekularbiologischen (RNA Isolation, CRISPR/CASP9-vermittelter Knockdown, Klonierungen von DNA-Fragmenten, quantitative PCR), immunhistochemischen (Anfertigung und Färbung von murinen Retinaschnitten), proteinbiochemischen (Western-Blot, Ko-Immunopräzipitation) sowie Imaging-Verfahren (Förster-Resonanzenergietransfer (FRET), Konfokalmikroskopie, Retinafundusfotografie, Optische Kohärenztomographie). Ein weiterer methodischer Schwerpunkt beinhaltet die Produktion und Aufreinigung von Adeno-assoziierten Viren in der Zellkultur. Des Weiteren soll die subretinale Injektionstechnik zur Einbringung verschiedener Gene oder Genfragmente in die Maus-Retina erlernt werden.
Diese Stelle eignet sich für Studierende der Pharmazie, Biologie, Humanbiologie, Biochemie oder vergleichbaren Studiengängen aus dem Bereich der Life Sciences. Grundlegende Kenntnisse in einer oder mehreren der o.g. Methoden sind von Vorteil, jedoch nicht unbedingt erforderlich. Sie sollten generell Freude daran haben, sich in neue Techniken und Arbeitsgebiete einzufinden und sind zu eigenverantwortlichem, flexiblem und teamorientierten Arbeiten befähigt. Weiterhin zeichnet sich Ihre Arbeitsweise durch Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Eigeninitiative und Motivation aus.
 

Die Doktorarbeit wird nach TV-L E13/2 vergütet und die voraussichtliche Promotionsdauer beträgt ca. 3,5 Jahre.
 
Gewünschter Bewerbungszugang:
Die aussagekräftige Bewerbung (Zeugnisse, Lebenslauf, etwaige Praktika und Referenzen) soll in einer pdf-Datei zusammengefasst und an folgende Email-Adresse geschickt werden:
 
elvir.becirovic@cup.uni-muenchen.de
 
Send application to
Ludwig-Maximilians-Universität München
Pharmakologie für Naturwissenschaften
Butenandtstr.7 , Haus C
81377 München
Tel.: ++49-(0)89-2180-77316
Fax: ++49-(0)89-2180-77326
Email: elvir.becirovic@cup.uni-muenchen.de
 
 
While applying for the job please refer to jobvector and use the following reference number: EB-21092015

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